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Z Mistrzostw Świata do Grupy Podhalańskiej

14.07.2009

Prosto z Mistrzostw Świata Psów Ratowniczych IRO które odbyły się w Rumuni przyjechali na szkolenie do Gr.Podhalańskiej GOPR przedstawiciele czterech krajów Austrii, Szwajcarii, Niemiec i Chorwacji. Gośćmi naszej grupy byli między innymi aktualna...
Prosto z Mistrzostw Świata Psów Ratowniczych IRO które odbyły się w Rumuni przyjechali na szkolenie do Gr.Podhalańskiej GOPR przedstawiciele czterech krajów Austrii, Szwajcarii, Niemiec i Chorwacji. Gośćmi naszej grupy byli między innymi aktualna Mistrzyni Świata psów ratowniczych, Szef wyszkolenia psów ratowniczych armii Szwajcarskiej, Szef wyszkolenia psów ratowniczych Chorwackiej HUOPP i jednocześnie sędzia FCI prób pracy Chorwacji oraz kilkoro innych przewodników i instruktorów IRO.
Szkolenie trwało trzy dni program był bardzo rozbudowany i obejmował swoim tematem trzy zagadnienia związane z pracą psa ratowniczego : Strumienie gruntowe, gruzy, otwarta przestrzeń.
Celem szkolenia było porównanie ,korekta, i omówienie techniki i metodyki szkolenia psów ratowniczych raz ocena i przydatność poszczególnych terenów do ćwiczeń i ewentualnych egzaminów. Szkolenie przebiegło bardzo sprawnie i zostało zrealizowane zgodnie z założeniami.
Z relacji i opinii naszych gości wynika że wyjeżdżają z Rabki w pełni usatysfakcjonowani i zadowoleni oraz deklarują dalszą pomoc i współprace.

Austriacy o naszym szkoleniu (www.lawinenhunde.at)

Sommer-Lawinentraining in Polen

Polen entdecken – von oben, unten und innen, geht das? Aber klar! Auf Einladung der Rettungshundestaffel der GOPR (Górskie Ochotnicze Pogotowie Ratunkowe, Grupa Podhalanska) sind unsere Hundeführerinnen Gerlinde und Caro kürzlich nach Polen gereist. Auf dem Programm stand ein ebenso anspruchsvolles wie außergewöhnliches Training mit der polnischen Bergrettung GOPR. Eines sei gleich vorab gesagt: Selten haben unsere Hundeführerinnen großzügigere, freundlichere und engagiertere Menschen getroffen als bei der Bergrettung in Rabka-Zdroj nahe Zakopane. Ein goßes Lob und ein herzliches “Vergelt´s Gott” gilt Mariusz Zarod und seinem Team für drei unvergessliche Tage!



Freitagmorgen, 6:30 Uhr, Pension Amber in Rabka-Zdroj. Der Wecker klingelt und zum Fenster schauen verstohlen die ersten Sonnenstahlen herein. Eigentlich hatte der polnische Wetterbericht für heute Regen gemeldet – also nichts wie raus aus den Federn und gschwind die Hunde versäubern. Pünktlich steht um 7:30 Uhr Hundeführer Maciej Kopytek mit seinem Allradflitzer vor der Tür der Pension. Wir freuen uns sehr über das Wiedersehen nach rund vier Monaten! Im IRO-Lawinenkurs in der Schweiz im März 2009 haben wir Maciej Kopytek und Andrzej Gorowski von der GOPR mit ihren beiden Bordercollie-Rüden Scooby und Baster kennen gelernt. Und damit nicht genug – wir wollten wieder miteinander trainieren! Das Resultat war nun die Einladung an die frisch gebackene Weltmeisterin Gerlinde und Caro samt zwei- und vierbeinigem Anhang zu einem Training der Extraklasse nach Südpolen. Und wir sollten Augen machen...



Tag eins: Sommertraining in der Verschüttetensuche. Wie kann das ausschauen? Das Programm der GOPR, das wir vorab erhalten hatten, ließ viel Raum für Spekulationen. Aber was sich die polnischen Hundeführer dann tatsächlich für uns ausgedacht hatten, übertraf alle Erwartungen. In zwei Landrovern ging es zu einem Kieswerk in der Nähe von Rabka. Hier wartete bereits ein Bagger darauf, die “Opfer”, die sich in engen Plastikröhren zusammen kauerten, mit Sand und Kies zu überschütten. Und zwar nicht nur ein paar Zentimeter – schließlich sollte das Training auch den Hunden als echte Herausforderung in Erinnerung bleiben. So richtig mulmig wurde es so manchem Figuranten in der engen Röhre, als kubikmeterweise Sand und Kies die spartanische Behausung unter der Erdoberfläche verschwinden ließen. Aber wenn die Polen so tapfer sind, dann dürfen die Salzburger Damen natürlich auch keine Schwäche zeigen! Also nichts wie hinein in die Röhre – wird schon alles gut gehen. Ging es dann auch! Und zu unserer Überraschung lösten unsere Vierbeiner Alkor und Luca ihre Aufgaben ganz hervorragend – trotz des ungewohnten Terrains und der sehr schwierigen Lokalisierung der Opfer unter Kies und Sand.

Doch wer gelaubt hatte, nach fünf Stunden Sucharbeit unter schwierigsten Bedingungen sei nun eine Pause angesagt, der hat noch nicht mit der polnischen Bergrettung trainiert! Nach einem blitzartig schnellen Mittagessen ging es weiter mit einer dreistündigen Schulung in der Zentrale der Bergrettung in Rabka-Zdroj. Modernste Techniken und ein Team von 330 Bergrettern sorgen für Sicherheit in den Bergen rund um den Turbacz (1310 m) im Gorce-Gebirge. Wirklich beeindruckend, wie professionell die polnischen Bergretter hier aufgestellt sind!



Tag zwei: Auch heute sollte es keine Minute Pause geben – gut, dass wir das beim Frühstück um 6:30 Uhr noch nicht ahnten... Pünktlich um 7:30 Uhr kletterten wir wieder in die Landrover der GOPR, die uns dieses Mal zu einem mehrere Hektar großen Steinbruch mit Kieswerk und Tagebau transportierten. Trümmersuche der besonderen Art – in einem Gelände, wie es authentischer nicht sein konnte. Frisch gesprengte Gesteinsmassen, nahezu senkrecht aufragende Wände und unzählige Schuttströme machten den Hunden das Vorankommen nicht leicht. Für Hündin Luca war es der erste Kontakt mit der fremden und anstrengenden Trümmersuche. Beeindruckt von großen, wackeligen und scharfkantigen Blöcken überwand die junge Hündin zögerlich ihre Scheu und machte sich vorsichtig auf die Suche nach den “Opfern”. Trotz aller Vorsicht – die Anzeige der Hündin war ganz hervorragend, nur ein wenig mehr Selbstbewusstsein in dem sehr schwierigen Terrain wäre wünschenswert! Aber jetzt wissen wir zumindest, woran wir noch üben müssen! Wahrlich weltmeisterlich tanzte dagegen “Trümmer-Experte” Alkor über die Felsmassen und lokalisierte binnen kürzester Zeit die drei versteckten Figuranten. Vor der Leistung des Weltmeister-Teams Gerlinde und Alkor zogen die Gastgeber ehrfürchtig den Hut – es war wirklich eine Freude, diesem ehrgeizigen, motivierten und selbstständigen Malinois-Rüden bei der Arbeit zuzuschauen!

Und weil man in Polen auch nach mehreren Stunden Arbeit noch lange keine Pause macht, stand am Abend eine Gebäudesuche in einem dreistöckigen, verfallenen Mehrfamilienhaus auf dem Programm. Auch hier verlangten wir den Hunden alles ab – doch nach dem schwierigen Untergrund im Steinbruch konnten Scherben, Schutt und moderigen Holzbalken unsere Hunde Alkor und Luca kaum mehr beeindrucken. In wenigen Minuten waren die drei Stockwerke abgesucht und die Versteckpersonen sicher angezeigt.



Tag drei: Man glaubt es kaum – der Vormittag blieb heute den Hundeführern vorbehalten! Und es wurde kulturell: Im Salzbergwerk Wieliczka kamen wir in den Genuss einer Sonderführung durch das beeindruckende Weltkulturerbe, übrigens eines der ältesten und bekanntesten Salzbergwerke der Welt! Am Nachmittag brachten uns die Landrover hinauf auf die Turbacz-Hütte, wo ein abschließendes Training in der Flächensuche auf dem Progamm stand.



Tag vier: Die Abreise. Nach drei ereignisreichen und unvergesslichen Trainingstagen mit der polnischen GOPR treten wir die Heimreise nach Salzburg an. Ein großes Dankeschön gilt Mariusz Zarod und einem Team für das tolle Programm und die großzügige Unterbringung. Vor Maciej Kopytek und Andrzej Gorowski ziehen wir stellvertretend für alle Hundeführer der GOPR-Staffel den Hut für ihre Gastfreundschaft und für das schier unermüdliche Figurieren unserer Hunde. Und nicht zuletzt ein großes “Vergelt´s Gott” für Maciejs Ehefrau, die uns jeden Abend (und wir betonen: JEDEN ABEND!) mit allerlei landestypischen Köstlichkeiten verwöhnt hat – und auch das eine oder andere Frühstück für uns bereitgehalten hat. So viel Großzügigkeit und Gastfreundschaft ist uns bislang nirgens begegnet. Wir hoffen sehr, dass wir uns in naher Zukunft erkenntlich zeigen können! Polen 2009 – ein weitere Meilenstein in der Ausbildung unserer Hunde. Wir kommen mit vielen Anregungen und neuen Ideen nach Österreich zurück. Danke GOPR!
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